WEINE KOSTEN

Weinsystem

Lebensräume: Von der Salzlacke bis zum Niedermoor

Die Region um den Neusiedler See besticht durch ihre außergewöhnliche naturräumliche Vielfalt und setzt sich aus einer Reihe ganz unterschiedlicher Lebensräume zusammen.


Überschwemmungsgebiet (Lange Lacke)

Schilfgürtel im Winter

Graureiher

Die Region um den Neusiedler See besticht durch ihre außergewöhnliche naturräumliche Vielfalt und setzt sich aus einer Reihe ganz unterschiedlicher Lebensräume zusammen. Feuchtgebiete, Trockenrasen, Salzsteppen, Eichwälder, Weide- und Wiesenflächen bilden durch ihre mosaikartige Verteilung die Voraussetzung für eine vielfältige und bemerkenswerten Fauna und Flora. Alpine, pannonische, asiatische und andere Arten treffen auf engstem Raum zusammen.
Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs und gleichzeitig der westlichste Steppensee Europas. Der ihn umgebende Schilfgürtel stellt mit rund 180 km² den zweitgrößten zusammenhängenden Schilfbestand Europas dar und ist als Lebensraum für viele Tierarten von immenser Bedeutung. Östlich des Neusiedler Sees liegen die Seewinkellacken, flache salzhaltige Gewässer, die zwischendurch auch austrocknen können und die einzigen österreichischen Salzgewässer darstellen. Für den Seewinkel ebenfalls typisch sind die periodisch überschwemmten Salzböden. Im Bereich Hanság/Waasen wiederum befinden sich großteils bewaldete Süßwasserbereiche.